RedeFluss - Lesereihe - Freitag, 01. Juni 2012, ab 19 Uhr
Von: Bibliothek Greiz

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13. April 2007 - „Gegen das Vergessen“ – vor 30 Jahren ist Reiner Kunze in die Bundesrepublik ausgereist.

13. April 2007 - „Gegen das Vergessen“ – vor 30 Jahren ist Reiner Kunze in die Bundesrepublik ausgereist.

 

Reiner Kunze eröffnet neue Lesereihe in der Vogtlandhalle

 

Der Bürgermeister der Stadt Greiz, Gerd Grüner, initiiert eine neue Lesereihe in der Studiobühne der Vogtlandhalle.

Die Idee ist einfach und schön: In regelmäßigen Abständen werden Autoren dem Publikum vorgestellt, eine Bühne für literarische Unterhaltung, die den Text und die Person des Künstlers zum Programm macht.

„RedeFluss“ heißt die neue Lesereihe. Das Logo dazu hat eine Klasse des SBBZ Greiz-Zeulenroda unter Anleitung von Frau Annett Triemer entworfen. Hierfür unser herzlicher Dank.

Die Eröffnungsveranstaltung ist am Freitag, den 01. Juni 2012 um 19.00 Uhr:

Was macht die Biene auf dem Meer?

Reiner Kunze spricht über das Schreiben für Kinder und liest aus seinen Büchern.

Eine Lesung für Erwachsene, die Kindern noch vorlesen

Reiner Kunze (geb. 1933) in Oelsnitz/Erzgebirge studierte von 1951-55 in Leipzig Philosophie und Journalistik. Als wissenschaftlicher Assistent musste er dann aus politischen Gründen seine Universitätslaufbahn abbrechen. 1962 zog er mit seiner Frau Elisabeth nach Greiz. Reiner Kunze arbeitete als freier Schriftsteller.

Mit Herausgabe des Gedichtbandes „Sensible Wege“ geriet Kunze zunehmend in Konflikte mit der DDR-Kulturbürokratie. 1976 wurde das Buch „Die wunderbaren Jahre“ in der Bundesrepublikveröffentlicht. Er wurde aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen und ist im April 1977 auf Grund des wachsenden Druckes in die Bundesrepublik ausgereist.

Reiner Kunze erhielt für sein umfassendes lyrisches, essayistisches und erzählendes Werk, übersetzt in dreißig Sprachen, eine Vielzahl von Ehrungen und ist Ehrenbürger der Stadt Greiz.

„Was macht die Biene auf dem Meer?“ Mit Poesie die Welt entdecken.
1979 erschien bei S. Fischer das Kinderbuch von Reiner Kunze ›Das Kätzchen‹ mit Bildern des Malers Horst Sauerbruch. Über dreißig Jahre später ist nun ein weiteres gemeinsames Werk der beiden Künstler entstanden. Der eine zaubert mit Worten und Reimen allerlei Tiere, Blumen und Begebenheiten aufs Papier, der andere setzt sie in leichte, verspielte und farbstarke Bilder um. So wird die Natur im Buch lebendig und zum lehrreichen Anschauungsunterricht. Für alle Wissbegierigen erläutert der Autor im Anhang außerdem einige kuriose biologische Tatsachen in einfacher Sprache. Dr. Martin Straub zum Buch (TLZ 20.8.2011)

„Wohltuend ist: Kunze kindertümelt nicht. Der Zeigefinger wird nur ab und zu ganz sanft erhoben. Als wolle er sagen, haltet mal ein: In dieser bilderüberfluteten Welt mit ihren scharfen Konflikten gibt sie es noch immer, die Wunder der Natur, wie das von der Wegwarte oder vom Klatschmohn und dem Gänseblümchen. Manches Gedicht spricht davon, wie die Achtung vor der Natur und Mitmenschlichkeit zusammenhängen, so das von der "Biene auf dem Meer".“

Sie sind herzlich eingeladen. Für junge Menschen unter 20 Jahren ist der Eintritt frei.

 

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