Information zur Bundesfachplanung für Neubaumaßnahme einer Gleichstromtrasse (SuedOstLink)

Verlauf des Trassenkorridorsegmentes 027 aus Antrag nach § 6 NABEG Abschnitt B, Stand 12.04.2017

Beim Projekt SuedOstLink handelt es sich um eine geplante Gleichstromverbindung zwischen Wolmirstedt bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt und Isar bei Landshut in Bayern. Das Vorhaben ist als Leitung zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) und aufgrund seiner Kennzeichnung mit „E“ als Erdkabel auszuführen.

Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH und TenneT TSO GmbH haben am 12. April 2017 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Bundesfachplanung nach § 6 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) als Vorhabenträger für das Vorhaben Nr. 5 Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) (Wolmirstedt – Isar) gestellt. Der Antrag liegt dem Landratsamt Greiz und der Stadtverwaltung Greiz vor.

Das Bundesfachplangesetz legt den erforderlichen Ausbau des Höchstspannungsnetzes fest. Es geht darum, 500 bis 1.000 Meter breite Trassenkorridore festzulegen, in denen später einmal die Leitungen verlaufen werden. Dies geschieht im Rahmen der Bundesfachplanung. Sie ersetzt für länder- und grenzüberschreitende Vorhaben das Raumordnungsverfahren. Während des Verfahrens zur Festlegung der Trassenkorridore wird die Öffentlichkeit informiert und beteiligt. Hierfür finden Antragskonferenzen, Auslegungen und Erörterungstermine statt. Die Antragskonferenz für den Abschnitt Raum Naumburg/Eisenberg – Raum Hof fand am 13. Juni 2017 in Gera statt.

Mehr zu den Beteiligungsmöglichkeiten im Internet auf netzausbau.de/beteiligungen und zum Vorhaben SuedOStLink auf 50hertz.com/de/Netzausbau/Leitungen-an-Land/SuedOstLink.

Verfahrensschritte bei der Bundesfachplanung:

·         Antragstellung der Vorhabenträger

·         Antragskonferenz und Festlegung des Untersuchungsrahmens

·         Erstellung der erforderlichen Unterlagen durch den Übertragungsnetzbetreiber

·         Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung

·         Erörterung und Beurteilung

·         Entscheidung durch die Bundesnetzagentur über Trassenkorridor

Der genaue Verlauf der Leitung wird erst im folgenden Planfeststellungsvervahren festgelegt.

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