Veranstaltungen der Greizer Bibliothek

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Ausstellungen

Zusammengekommen

Analoges und Digitales, frei Künstlerisches und Angewandtes, Farbiges und Grafisches, Gedrucktes und Gezeichnetes, Räumliches und Flächiges, jüngere Schüler und ältere, die Staatliche Berufsschule „Ernst Arnold“ und das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz – kommen zusammen und laden zur Ausstellung herzlich ein.

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Veranstaltungen Bibliothek Greiz


Freitag
10. März 2017
19:30 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Alte Papierfabrik e.V. / Kulturgarage, Mylauer Str. 3
Dirty Old Man
Eine musikalische Charles Bukowski - Lesung

Foto Im Frühjar 2016 trafen sich der Musiker Tilotanik und der Autor M. Kruppe im Freiraum Pößneck, um auf dem roten Sofa dem amerikanischen Autor Charles Bukowski zu huldigen. Ungeprobt und unabgesprochen, völlig spontan und intuitiv wurde aus diesem lyrischen BluesPunk - Gig eine  äußerst gelungene Lesung – und nun Tilotanik+M.Kruppe+Bukowski

Tilotanik spielt schmutzigen BluesPunk und bedient dabei die E-Gitarre ebenso, wie Percussion-Elemente und Mundharmonika. Dem nicht genug, singt er auch noch. Zusammen ergibt das einen Sound, der an "Reverend Beat Man", "John Schooley" oder "Reverend Elvis" erinnert. Seine Songs bieten eine auflockernde Abwechslung zum gelesenen Wort. Stellenweise begleitet er die Textpassagen aber auch mit rauem Blues auf der Gitarre.

M.Kruppe liest die Lyrik und Prosa von Bukowski nicht nur, er lebt sie. Wäre nicht "Flüstern und Schreien" schon der Titel einer (sehr empfehlenswerten!) Dokumentation über die DDR Punk- Szene (und darüber hinaus), das Programm hätte diesen Namen verdient. 

Charles Bukowski war stets ein umstrittener Schriftsteller, für die einen ein Gossenpoet, für die anderen ein vulgärer Schreiberling oder ein großartiger, düsterer Dichter. Seine von Alkohol, Sex und harten, direkten Worte durchmischten Texte sind Spiegel der menschlichen Seele und deren Abgründe. Bukowski ist Mythos und Kult, geliebt und verdammt. Am 9. März 2017 jährt sich sein Todestag zum 23. Mal.

Eine Veranstaltung in Kooperation der Bibliothek Greiz, dem Lese_Zeichen e.V. Jena und dem Verein „Alte Papierfabrik“

Ihr seid herzlich eingeladen!
Eintritt 8 EUR / erm. 5 EUR
Dienstag
28. März 2017
09:50 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Ulf-Merbold-Gymnasium, Heinrich-Fritz-Straße 19
Lucas Vogelsang: Heimaterde
Eine Weltreise durch Deutschland

Foto Heimat leuchtet Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet.

Lucas Vogelsang reist vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes - "Heimaterde" stellt sich der großen Frage, wer wir sind. "Lucas Vogelsang ist ein sensibler Beobachter und ein wuchtiger Erzähler. Seine Geschichten sind mal rau, mal anrührend, aber immer zutiefst menschlich." Benedict Wells "Lucas Vogelsang könnte über einen Stromkasten in der Uckermark schreiben - es wäre lesenswert." Micky Beisenherz

über den Autor
Lucas Vogelsang zählt zu den erfolgreichsten Reportern seiner Generation. Er hat u.a. für den “Tagesspiegel“, den „Playboy“ und „Die Zeit“ gearbeitet und ist heute Autor für „Die Welt“ und „Die Welt am Sonntag“. 2010 erhielt er den Henri-Nannen-Preis und 2013 den Deutschen Reporterpreis. Mit der Reportage über seinen Block im Berliner Wedding wurde er 2016 beim Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet.

Eine Kooperationsveranstaltung Greizer Bibliothek und Landeszentrale für politische Bildung.
Dienstag
04. April 2017
19:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek Greiz, Kirchplatz 4
Mordfälle im Bezirk Gera
Hans Thiers

Foto Mit diesem Band, in welchem auch einige ausgewählte historische Mordfälle aus dem Bezirk Gera vorgestellt werden, schließt Kriminalrat a. D. Hans Thiers sein kriminalistisches Lebenswerk ab. Über 70 Mordfälle sind nun in zwei Bänden dokumentiert, ein einzigartiges publizistisches Werk.

Erneut geht Hans Thiers mit uns, der interessierten Leserschaft, an grauenvolle Tatorte, auf Spurensuche, beschreibt unglaubliche Mordtaten, läßt uns teilhaben an der Arbeit der K und der Polizei zu DDR-Zeiten, analysiert Tatmotive, zitiert aus psychologischen Gutachten und den erschreckenden Geständnissen der Täter und weist auf die jeweiligen Strafmaße hin. Bei einigen Fällen, besonders denen im ersten Teil des Buches, kannte man mit den Mördern keine Gnade. Das Urteil lautete zumeist: Todesstrafe mittels Fallschwertmaschine und seit 1977 Todesurteil per Genickschuß.
Donnerstag
06. April 2017
18:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek Greiz, Kirchplatz 4
Zusammengekommen
Einladung zur Vernissage in die Greizer Bibliothek

Foto Analoges und Digitales, frei Künstlerisches und Angewandtes, Farbiges und Grafisches, Gedrucktes und Gezeichnetes, Räumliches und Flächiges, jüngere Schüler und ältere, die Staatliche Berufsschule „Ernst Arnold“ und das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz – kommen zusammen und laden zu einer Vernissage in die Stadt- und Kreisbibliothek Greiz ein.

Lassen Sie uns zu einem spannenden Abend zusammenkommen und schauen, was passiert, wenn kreative Elemente aufeinandertreffen!
Mittwoch
03. Mai 2017
19:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Kinocenter "UT99", Thomasstraße 6
BRAIN TATTOOS mit Rainer Biesinger
Thüringer Literaturtage 2017

Foto Ein (Brain-)Tattoo ist für immer! ›Brain-Tattoos‹ ist die intensive Auseinandersetzung mit dir selbst und der Welt, in der du lebst. Dieses Buch wird dein Leben verändern!“ Heavy Metal Coach® Rainer Biesinger

»Das gesamte Konzept des Tätowierens ist die Veränderung. Es kann eine Person mental und psychisch verändern. Wahrscheinlich ist das auch einer der Hauptgründe, warum es die Menschen so anzieht.« Rainer Biesinger

Wir alle verfügen über mächtige, zunächst unsichtbare Gedankenbilder, sogenannte »Brain-Tattoos«, die sehr oft ungefragt, bedenkenlos und gnadenlos in unsere Gehirne tätowiert sind – durch unsere Erlebnisse, durch die Gesellschaft, die Politik oder die Medien. Inwieweit diese Gedankenbilder wirklich noch schön zu betrachten sind, kann man beim Blick auf diese zunehmend durchgeknallte Welt mehr und mehr bezweifeln, so Rainer Biesinger.

Der Heavy Metal Coach® nimmt seine Leser mit auf einen knallharten Trip in die Welt der Brain-Tattoos und lässt durch die Analyse dieser tief ins Gehirn eingebrannten Gedankenbilder sowohl den gegenwärtigen Zustand der Menschheit als auch des eigenen Ichs und Lebens bewusst werden. Brain Tattoos befasst sich mit den Themen, die elementar sind, um die eigene Anschauung der materiellen Welt fundamental zu überdenken. Früher war Rainer Biesinger ein selbstzerstörerischer, drogen- und alkoholabhängiger, gewaltbereiter Underdog, heute ist der voll tätowierte Rocker einer der gefragtesten Persönlichkeitstrainer Deutschlands. Seinem Publikum zeigt der Heavy Metal Coach® anhand seiner eigenen Erlebnisse, wie man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und sein Leben um 180 Grad wenden kann.

Biesinger legt gern den Finger in die Wunde, liefert aber gleichzeitig auch motivierende Botschaften und neue Denkansätze. Er polarisiert und provoziert, und das gnadenlos, knallhart und ohne Tabus. „Getreu dem Motto: Harder – faster – louder! Rainer Biesinger
(co) werdewelt
www.rainer-biesinger.de

Sie sind herzlich eingeladen!
Eintritt 14 / 18 EUR

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Greizer Bibliothek mit Lese_Zeichen e.V.!
Dienstag
16. Mai 2017
19:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek Greiz, Kirchplatz 4
HOOL
Lesung mit Philip Winkler

Foto +++ Nominiert für den Deutschen Buchpreis +++

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben.

Einen so knallharten, tieftraurigen und todkomischen Debütroman hat es seit Clemens Meyers „Als wir träumten“ in Deutschland nicht mehr gegeben. Thomas Klupp

Winkler schreibt bewegend, kraftvoll und mit feinem Gespür für die Welt der Außenseiter. Denn eigentlich ist Heiko Kolbe ein hoffnungsloser Romantiker und seine Gewalt ein stummer Schrei nach Liebe. Moritz Rinke

Woher kommt die Wut, was tust du, wenn dir nichts geblieben ist? Verzweifelt, knallhart und voller Herz. HOOL leuchtet aus allen Wunden. Lucy Fricke

Philipp Winkler, 1986 geboren, aufgewachsen in Hagenburg bei Hannover. Studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Lebt in Leipzig. Auslandsaufenthalte im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Neben Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und -anthologien, erhielt er 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis und 2015 für Auszüge aus Hool den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz. „HOOL“ ist sein Debütroman.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Greizer Bibliothek und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringens.

Sie sind herzlich eingeladen!
Sonntag
11. Juni 2017
17:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Greiz
Greiz, Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15
Miroslav Nemec : Die Toten von der Falkneralm. Mein erster Fall
28. Literaturabend der Stadt Greiz

Foto Miroslav Nemec, den viele vor allem als Ivo Batic aus dem Münchner „Tatort“ kennen, hat seinen ersten Krimi geschrieben, in dem er selbst als Protagonist auftritt. Herausgekommen ist eine gut erzählte, spannende Geschichte mit einem Schuß Humor und Selbstironie, in der Nemec auch viel Persönliches einfließen lässt.

Miroslav Nemec soll bei einem „Mörderischen Wochenende“ aus einem Krimi von Henning Mankell lesen und über „Mord in Fiktion und Wirklichkeit“ diskutieren. Und so fährt er an einem Freitag im August in das Berghotel „Falkneralm“, zu dem nur eine einsame Seilbahn führt. Doch das Wochenende wird alles andere als nette Routine: Nicht nur kommt ein gewaltiger Gewittersturm auf, plötzlich kommen nacheinander auch drei Gäste zu Tode. Unfall oder Mord? Eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie die Berchtesgadener Polizei meint. Doch Nemec und ein anderer Gast, die Polizeimeisterin Bergending aus Augsburg, beginnen zu zweifeln, ob wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und so muss der Kommissardarsteller Nemec selbst zum Ermittler werden und der Gefahr ins Auge blicken, sich so richtig lächerlich zu machen.

"Fans des Münchner Tatort- Kommissars werden ihre helle Freude an den "Toten von der Falkneralm" haben. Denn Nemec gewährt Einblicke in sein Seelenleben und erzählt darin vor allem die Geschichte eines Mannes, der seiner Rolle nicht entkommen kann". (tz München)

Foto: Katrin Nemec
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