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Donnerstag
16. November 2017
11:00 Uhr
Vogtlandhalle Greiz - Großer Saal
"Medea" - Tragödie von Euripides
Gastspiel des Theaters Plauen-Zwickau

Foto Für ihren Mann, den Argonautenführer Iason, hat Medea betrogen, gestohlen und gemordet. In Korinth, wo die Liebenden mit ihren beiden Söhnen ein vorläufiges Asyl finden, wendet sich Iason jedoch von ihr ab und geht eine Verbindung mit der Königstochter ein. Als dann noch der König Medea und ihren Kindern mit Verbannung droht, wird aus untröstlichem Schmerz grausame Berechnung: Medea lässt der Braut ein Kleid und einen Kranz zukommen - beides mit Gift getränkt. Als die Nebenbuhlerin diese anprobiert, zerfressen die tückischen Geschenke ihren Kopf und Körper und den Leib ihres Vaters, der sich über sie wirft. Um Iason nun völlig zu zerstören, bleibt Medea nur noch eines zu tun: Sie wird zur Mörderin an ihren eigenen Kindern.
Die auf der Argonautensage basierende Tragödie des griechischen Dichters Euripides gehört seit über zweitausend Jahren zu den bekanntesten Stoffen der Weltliteratur. In Deutschland erlangte der antike Medea-Stoff und seine höchst komplexe Titelfigur auch durch die Bearbeitungen von Franz Grillparzer und Christa Wolf Aufmerksamkeit.

Karrieregeilheit, gekränkte Eitelkeit, enttäuschte Liebe, mörderische Rachsucht, Dominanz und Aufbegehren im Verhältnis von Frau und Mann - nur einige der überreich entrollten Motive, die sich in Roland Mays im zeitgenössischen Kolorit, erfrischend streng und geradlinig angelegten Inszenierung spannend mischten." (Freie Presse, Kultur)
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