AG Rap im JC „Spektrum“

Was ist Rap? Der Begriff „Rap“ leitet sich von dem amerikanischen Slangwort für „vollquatschen“ ab. Rap wurde von afroamerikanischen städtischen Jugendlichen entwickelt und Mitte der 1970er Jahre populär. Die menschliche Stimme, der Drumcomputer sowie der Sampler bilden die musikalische Grundlage von Rap. Rapper legen über ein oftmals simples Grundmuster aus Bass- und Schlagzeugfiguren einen rhythmisch angepassten Sprechgesang. Die Musik ist dabei meist computergeneriert. Eine traditionelle Instrumentierung mit Gitarre, Schlagzeug und Bass spielt in den meisten Rapformationen eine eher untergeordnete Rolle.

Im Rap stehen sich der Discjockey (DJ), der alte Schallplatten in neuen Kombinationen zusammenmischt, und der Master of Ceremony (MC), der über diese Soundkulisse einen Text rappt, gegenüber. Durch das Sampling von Alltagsgeräuschen im Rap wird eine akustische Kulisse geschaffen, die sich aus Gesprächsfetzen, Straßengeräuschen, Polizeisirenen u.Ä. zusammensetzt. So entsteht eine urbane (großstädtische) Atmosphäre. Dieser musikalische Hintergrund bettet die Texte in ein Gesamtbild ein. Mit Zungenakrobatik wird der Jargon der Sportplätze, Schulhöfe, Kneipen, Spielhöllen etc. in Reime gefasst. Die freche, selbstbewusste Straßenpoesie spiegelt oftmals Verzweiflung und Wut über das Leben im Ghetto, über Diskriminierungen wider. Zu den stilbildenden Rap-Artisten zählen u.a. The Sugar Hill Gang, Grandmaster Flash and the Furious Five, Run-D.M.C., Public Enemy sowie Salt 'n Pepa.

Im JC „Spektrum“ findet die AG Rap einmal wöchentlich am Mittwoch von 18.00 bis 21.00 Uhr in Form von Proben statt. Die Mitglieder sind 10 bis 15 Jungen und auch Mädchen im Altern von ca. 18 bis 21 Jahren. Die Teilnehmer legen selber Platten auf und singen Eigenkompositionen. Auftritte gibt es dann zu Musikveranstaltungen im Jugendclub und auch außerhalb.

Seitenanfang