Beratung zu Vorhaben im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung und erhaltungsrechtliche Genehmigung

Zuständiger Fachbereich: SG Stadtplanung

Beschreibung

Der Geltungsbereich der Erhaltungssatzung der Stadt Greiz umfasst die Altstadt, die Neustadt, das Schloß Dölau, die Kirche Aubachtal und die Franz-Feustel-Straße (mit Quartier Vater-Jahn-Straße, Beethovenstraße). In diesen Gebieten bedürfen folgende Vorhaben einer erhaltungsrechtlichen Genehmigung:

  • der Abbruch/Rückbau einer baulichen Anlage;
  • die Errichtung einer baulichen Anlage;
  • die Änderung und die Nutzungsänderung einer baulichen Anlage, wenn die äußere Gestalt verändert wird.

Die erhaltungsrechtliche Genehmigung ist auch dann erforderlich, wenn das Vorhaben keiner Baugenehmigung bedarf.

Die erhaltungsrechtliche Genehmigung wird bei baugenehmigungsfreien Vorhaben durch die Stadt Greiz erteilt. Ist eine Baugenehmigung erforderlich, so erfolgt die erhaltungsrechtliche Genehmigung durch die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Greiz und wird in die Baugenehmigung integriert. Das Verfahren zur Erteilung der erhaltungsrechtlichen Genehmigung setzt in beiden Fällen einen schriftlichen Antrag voraus.

Bereits in der Planungsphase einer Maßnahme ist eine Beratung im Sachgebiet Stadtplanung besonders zu empfehlen. So können der Bauherr und sein Planer frühzeitig über die detaillierten Erhaltungsziele der Stadt Greiz, die städtebaulichen, architektonischen und funktionellen Rahmenbedingungen, die Verfahrensweisen sowie die Fördermöglichkeiten und Fördervoraussetzungen informiert werden. Voraussetzung für eine mögliche Förderung ist, dass mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde. Daher sollte in jedem Fall das Angebot einer Beratung im Sachgebiet Stadtplanung vor dem Maßnahmebeginn genutzt werden, um nicht unbeabsichtigt eine eventuelle Förderung zu gefährden. Auskünfte zu Fördermöglichkeiten erhalten Sie beim Sachgebiet Bauverwaltung.

Benötigte Unterlagen

Für eine Beratung im Sachgebiet Stadtplanung reicht eine mündliche Beschreibung des Vorhabens und der Lage des Grundstückes (Adresse oder Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer) aus. Es wird um eine telefonische Terminabstimmung gebeten, damit vor der Beratung vorliegende Planungen/Satzungen gesichtet werden können und ggf. durch die Mitarbeiter eine Ortsbesichtigung erfolgen kann.

Bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben kann die erhaltungsrechtliche Genehmigung parallel zur Baugenehmigung bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Greiz (Tel: 03661/876-0) beantragt werden. In der Regel sind dann auch die Bauantragsunterlagen zur Bearbeitung der erhaltungsrechtlichen Genehmigung ausreichend.

Bei baugenehmigungsfreien Vorhaben ist ein formloser schriftlicher Antrag auf Erteilung der erhaltungsrechtlichen Genehmigung bei der Stadtverwaltung Greiz, SG Stadtplanung, zu stellen. Der Antrag sollte folgende Angaben bzw. Anlagen enthalten:

  • den Namen und die Adresse des Antragstellers;
  • die Telefonnummer unter der der Antragsteller tagsüber zu erreichen ist (für ggf. notwendige Rückfragen);
  • den Standort des Vorhabens (Adresse oder Angabe der Gemarkung, Flur, Flurstücksnummer);
  • eine Beschreibung des Vorhabens;
  • weitere Unterlagen, falls zur Beschreibung des Vorhabens erforderlich (z. B. Pläne, Skizzen, Fotos).

Gebühr

Für Beratungen werden keine Gebühren erhoben. Ob für die Bearbeitung der erhaltungsrechtlichen Genehmigung eine Gebühr erhoben wird, ist abhängig vom Einzelfall. Für den Erlass eines Erhaltungsbescheides erhebt die Stadt Greiz Gebühren.

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