Stavenhagen, Bernhard

 

Geboren: 24. November 1862 in Greiz

Gestorben: 25. Dezember 1914 in Genf

In der Brauhausgasse in Greiz stand die Wiege Bernhard Stavenhagens. Die aus Weimar stammende Mutter wurde zuerst auf die überdurchschnittliche musikalische Begabung ihres Kindes aufmerksam. Der Stadtkantor und Seminarmusiklehrer Wilhelm Urban erteilte Bernhard Stavenhagen den ersten Klavierunterricht. Die systematische musikalische Ausbildung begann 1874 in Berlin, nachdem die Eltern dorthin übergesiedelt waren. Durch die außerordentliche Begabung Stavenhagens kam es zu einer vorzeitigen Aufnahme in die Klavierklasse von Prof. Ernst Rudorff. 1880 bekam Bernhard Stavenhagen als bester Klavierschüler der Hochschule den "Großen Mendelssohn-Preis für ausübende Tonkunst" verliehen. In seinem ersten eigenen Konzert 1882 im traditionsreichen Saal der Singakademie stellte sich Bernhard Stavenhagen als Pianist und Komponist vor. 1885 gab er noch ein erfolgreiches Konzert in Berlin und wurde als Pianist und zugleich als Interpret seines eigenen Klavierkonzertes in C-Dur umjubelt.

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